Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas
gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese "Gaben" fruchtbar
einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben.
Eingangsvotum:
Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit
Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben
können nicht verloren gehen
Wochenspruch:
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12, 48b)
Herr, mein Gott, groß sind deine Wundern und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! (Ps 40, 6)
Halleluja-Vers:
Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der Herr sei hoch gelobt! (Ps 40, 17)
Vorschläge zur Gottesdienstgestaltung:
Es gibt vielfältige Gaben in der Gemeinde. Man könnte hier einige dieser Gaben Gottes sichtbar machen. Dabei sollte man
allerdings eine Talentschau vermeiden. Es geht ja darum, dass durch die Gaben Gott geehrt wird - sie kehren letztlich zu ihm zurück.
Bach-Kantaten:
BWV 94 - Was frag ich nach der Welt BWV 105 - Herr, gehe nicht ins Gericht BWV 168 - Tue Rechnung, Donnerwort