das Kirchenjahr

8. Sonntag nach Trinitatis

Früchte des Geistes

Gebete

I - Jes 2, 1-5

II - Joh 9, 1-7

Fürbittengebet:

Herr, allmächtiger Gott, noch ist Tag, damit wir deine Werke tun. Wir danken dir dafür, dass dein Sohn unser Dunkel hell gemacht hat, und bitten dich: lass uns Täter des Wortes sein.
Lass den Politikern und Wirtschaftsmächtigen in dieser Welt deutlich werden, dass noch Tag ist, und lehre sie, ihre Verantwortung wahrzunehmen: dass niemand übervorteilt wird, dass Armen geholfen wird, dass Kritiker gehört werden.
Lass denen, die ihre Heimat verloren haben und nun eine neue Heimat suchen, deutlich werden, dass noch Tag ist, und hilf ihnen, den Mut nicht zu verlieren, indem sie Schutz und Hilfe erfahren in der scheinbaren Aussichtslosigkeit.
Lass den Erfolgreichen in dieser Welt deutlich werden, dass noch Tag ist, und lehre sie, dass die Nacht kommen wird, in der ihr Erfolg nichts mehr wert ist, es sei denn, sie haben den Tag genutzt, um dein Werk zu tun. Bewahre sie vor Hochmut, schenke ihnen Freude am Teilen, am Mitteilen.
Lass denen, die bedrückt und niedergeschlagen sind, weil sie Leid erfahren, deutlich werden, dass noch Tag ist, und hilf ihnen, aufzuschauen und das Licht zu erkennen, das du in ihr Dunkel bringen willst. Führe Menschen zu ihnen, die das Licht des Tages sehen und aus der Fülle deiner Herrlichkeit Ermutigung und Trost zu schöpfen wissen.
Lass denen, die misstrauisch sind, deutlich werden, dass noch Tag ist, und hilf ihnen, zu erkennen, dass sie dir vertrauen können. Lass sie Menschen begegnen, die vertrauenswürdig sind, Menschen, die deinem Wort vertrauen.
Herr Gott, lass uns dein Licht schauen, damit wir nicht aufhören, dir entgegen zu gehen und dein Werk zu tun. Dir sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit.
Amen

III - 1. Kor 6, 9-14(15-18)19-20

IV - Mk 12, 41-44

V - Mt 5, 13-16

VI - Eph 5, 8b-14

M - Spr 4, 18-27
Mk 7, 14-23
Röm 6, 19-23

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