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Luigi Pasquali
* um 1530, + 9.9.1560
Einführung

In Coni in der oberen Poebene als Sohn reicher Eltern geboren, wurde Pasquali zunächst Offizier. In Nizza lernte er Menschen kennen, die sich mit den Gedanken der Reformation befassten und reformatorische Schriften lasen. Bald wurde er von dem Evangelium ergriffen und trat aus der Armee aus, um in Lausanne und Gend Theologie zu studieren. Er übersetzte Teile der Bibel ins Italienische und verbreitete diese Übersetzungen, wo immer er konnte. Von der Gemeinde in Genf wurde er nach Abschluss seines Studiums nach Calabrien geschickt, wo sich Waldenser hielten, um dort das Evangelium zu predigen. Es hatte aber in Italien bereits die Inquisition begonnen. Dennoch setzte sich Pasquali der Gefahr aus und zog dorthin.
Kurze Zeit nachdem er seine Tätigkeit begonnen hatte, wurde er verhaftet und Neapel gebracht. Er schrieb in seinem Bericht von dieser Reise, dass zwei der Gefährten ihr Bekenntnis widerrufen hätten, sie deswegen aber nicht besser behandelt wurden. Von Neapel ging es nach Rom, und auch auf dieser Reise konnte er an die Gemeinde in Genf voller Zuversicht und Trost schreiben.
Im Gefängnis in Rom versuchte man, ihn vom reformatorischen Bekenntnis abzubringen, jedoch ohne Erfolg. Pasquali hoffte, dass sein Märtyrertod helfen würde, das wahre Evangelium weiter auszubreiten. Schließlich wurde er in das Dominikanerkloster Santa Maria sopra Minerva überführt und dort zum letzten Mal öffentlich verhört. Wieder blieb er standhaft bei dem Bekenntnis der Reformation und nahm sein Todesurteil an, das am nächsten Tag vollstreckt werden sollte. Dazu kam der Papst mit großem Gefolge, um der Hinrichtung mehr Gewicht zu verleihen. Doch predigte Pasquali vom Scheiterhaufen, der vor der Engelsburg errichtet worden war, mit lauter Stimme, so dass der Papst es lieber gehabt hätte, die Hinrichtung sei im Stillen und ohne Aufsehen vollzogen worden. Luigi Pasquali wurde erdrosselt und dann verbrannt. Seine Asche wurde in den Tiber gestreut.

Zuletzt überarbeitet: 26 November 2014
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Bibeltexte: © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
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