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1. Sonntag im Advent
Der kommende Herr - Predigtbeispiele

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Predigtvorschläge zu Mt 21, 1-11 (I)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
den Vers ein jedes Kind schon kennt,
und denkt bei sich, bald wird er kommen,
zu allen, die sich gut benommen.
So warten sie ganz aufgeregt,
und hoffen, dass er sich bewegt
von seinem Heim in weiter Ferne,
dort, wo am Horizont die Sterne.
Und wer noch rät, wer das wohl sei
dem helf' ich kurz und knapp dabei:
Knecht Ruprecht mit dem schweren Sack
ist's, der den Kindern Freude macht.
Sie nennen ihn auch Nikolaus,
der mit dem klitzekleinen Haus,
und andre sagen dann und wann,
es sei der liebe Weihnachtsmann.
Der Grund der Freude, ist doch klar,
das macht es ja so wunderbar,
das sind die Mengen von Geschenken,
an die sie immerzu nur denken.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Den Vers ein jeder Mensch noch kennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
ohje, das Christfest vor der Tür!
Das heisst doch: auf! Geschenke kaufen,
zum xten Mal zum Laden laufen,
das Geld rinnt schneller durch die Finger,
der Kontostand wird nur geringer,
da soll man auch noch fröhlich sein,
wenn alle nach Geschenken schrein?
Was kauf ich nur für jene, diesen,
viel wird im Laden angepriesen,
doch wenn er das dann gar nicht mag,
ist auch dahin der schöne Tag,
und so erstreckt sich dann die Suche-
dass niemand mir den Tag verfluche...

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Ein Lichtlein, das ein jeder kennt,
ein Licht, das funkelt und auch strahlt,
ein Licht, das manche Schatten malt,
ein Licht, das uns den Weg erhellt,
ein Licht, das uns den Gruß bestellt:
Advent, es ist die Zeit des Wartens,
und nicht des emsig, eifrig Startens
in einen Kauf- und Sinnesrausch
der endet im Geschenketausch.

Nein, Warten, das ist angesagt,
und wer so recht zu warten wagt,
der wird alsbald im Geist erfahren:
was einst geschah vor vielen Jahren,
dass Gottes Sohn ward dort gebor'n,
das ist auch heute nicht verlor'n,
es ist für die Glückseligkeit
und all der Kinder Fröhlichkeit
die Ursach und der einzig Grund,
das tut uns das Wort Gottes kund.
Der Herr, er kam, als kleines Kind,
das auf sich nahm all uns're Sünd,
er kam, weil es so dunkel war,
er kam, und bracht' das Licht uns dar,
das Licht, das alles helle macht,
sogar der Seele tiefste Nacht.
Er schenkt uns Hoffnung, Liebe, Mut,
er hilft, er richtet alles gut.

Advent, da soll'n wir uns besinnen
auf das, was Gott will wohl beginnen
mit uns und unserm ganzen Leben,
dass wir nicht nur nach Wohlstand streben.
Des andern Wohl soll uns allein,
und auch in Zukunft wichtig sein.
Gott schenkt uns dazu auch den Mut,
denn letztlich macht er alles gut.
Er ist mit seinem Geist dabei,
das macht uns alle richtig frei,
damit wir sehn, wie's andern geht
und wie's um unsern Nachbarn steht.

Wir sollen auch ja nicht vergessen,
wem wir verdanken unser Essen,
denn das sind Menschen, weit entfernt,
wie man schon in der Schule lernt,
die werkeln dort für wenig Lohn -
im Grunde ist es ja ein Hohn:
Damit wir hier schön billig leben,
kann niemand dort nach Wohlstand streben,
Sie leben dort in kleinen Hütten,
und wenn es mal beginnt zu schütten,
dann wird die Hütte fortgeschwemmt,
und mit ihr noch das letzte Hemd.
Mit wenig kann man vieles tun,
drum lasst uns heute auch nicht ruhn.

Advent - lasst uns doch in uns gehn
und sie dort nicht im Regen stehn.
Lasst uns mal jenen Freude machen,
die sonst nichts haben mehr zum Lachen.
Dann wird das Christfest dieses Jahr,
vielleicht mal anders - so wie's war
vor vielen hunderten von Jahren,
als wir noch nicht geboren waren.
Denn damals in der heil'gen Nacht
da haben Hirten wohl gewacht,
und ihnen ward zuerst gesagt
was heut' fast keiner glauben mag:
dass dieses Kind der Heiland ist,
der Herr, der Helfer Jesus Christ.
Das Kind in Armut war geborn,
Gott hatte es sich auserkorn.
Drum sollen wir daran nun denken,
wenn wir uns wieder mal beschenken.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
damit ein jeder Mensch erkennt,
dass Gott für uns den Frieden will,
dass es mal werde richtig still,
dass niemand mehr in Ängsten lebe,
dass jeder nur nach Frieden strebe,
dass wir vertrauend uns begegnen,
damit es Segen möge regnen
auf diese uns're arme Welt,
in der, wie's scheint, nur zählt das Geld.

Advent, Advent, lasst uns das Licht
das heut' erstrahlt, vergessen nicht.
Lasst es uns in die Welt reintragen,
heut' und an allen andern Tagen,
Damit es werde hell im Herzen
und niemand leide große Schmerzen,
damit sich freu'n kann alle Welt,
weil ihr das Heil ist schon bestellt.
Amen, das sagen wir zur Stund,
Amen, wir tun der Welt es kund.

Amen


Liedvorschläge:

*Macht hoch die Tür (EG 1)
*Nun komm der Heiden Heiland (EG 4)
*O Heiland, reiß die Himmel auf (EG 7)
Nun jauchzet, all ihr Frommen (EG 9)
Wie soll ich dich empfangen (EG 11, 1-3)
*Tochter Zion (EG 13)
Dein König kommt in niedern Hüllen (EG 14, 1-3.5)

Zuletzt überarbeitet: 27 Oktober 2018
© Copyright 1998-2018 by Martin Senftleben

Bibeltexte: © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
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