Informationen zu jedem Sonn- und Festtag im Kirchenjahr


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Laetare
Für euch dahingegeben - Gebete

Proprium | Predigtanregung | Predigttext | Liedvorschläge | Gebete | Predigten

I - Joh 6, 47-51

II - Jes 66, 10-14

III - Joh 12, 20-24

Fürbittengebet

Herr Jesus Christus, du bist den Weg gegangen, der den Tod überwindet. Durch deinen Tod haben wir das Leben. Dafür danken wir dir und bitten dich: Mache uns bereit, diesem Weg zu folgen. Schenke uns den Mut und die Kraft, unser Leben so zu hassen, dass es anderen Menschen zum Segen werden kann. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir wollen unser Leben aufgeben, indem wir uns dafür einsetzen, dass in unsere Welt Frieden einkehrt. Wir wollen für Vertrauen werden zwischen den Völkern, und fangen ganz klein an, bei unseren Nachbarn, bei denen, die uns unheimlich sind und Angst machen. Wir bitten dich: gib uns dazu die Kraft, schenke uns die Freude, die es uns leicht macht, das Leben auszurufen, das du für alle Menschen willst. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir wollen unser Leben aufgeben, indem wir uns dafür einsetzen, dass die Waffen dieser Welt vernichtet werden, denn sie machen uns Angst. Viele Menschen sterben grundlos in einem Krieg, der menschenverachtend ist und nach dem Gesetz des Dschungels geführt wird. Wir bitten dich: zeige uns Wege und Mittel, wie wir den Regierenden deutlich machen können, dass sie uns mit größeren, stärkeren, präziseren Waffen nur mehr Angst machen. Wir brauchen sie nicht, um uns zu verteidigen. Alles, was wir brauchen und einsetzen wollen, ist deine Liebe. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir wollen unser Leben aufgeben, indem wir uns dafür einsetzen, dass kranke und alte Menschen, die Hilfe brauchen, nicht allein sind. Mache uns aufmerksam für die Nöte unserer Mitmenschen, und zeige uns Wege, wie wir helfen können. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir wollen unser Leben aufgeben, indem wir uns dafür einsetzen, dass andere leben können, die nicht genug zu essen haben, die keine Kleidung haben, die keine Medikamente haben, die keine Schulbildung haben. Das Elend in unserer Welt wird immer größer, all unsere Hilfe scheint vergeblich; aber sie ist es nicht, wenn du unser Tun mit deinem Segen begleitest. Wir rufen zu dir:
Gem: Herr, erbarme dich.
Wir wollen unser Leben aufgeben, damit andere Menschen ihr Leben gewinnen. Ihre Namen bringen wir vor dich in der Stille:
Stille. ...
Lasst uns den Herrn anrufen:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Nimm dich unser gnädig an. Rette und erhalte uns, denn dir allein gebührt Ruhm, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen

IV - 2. Kor 1, 3-7

Fürbittengebet

Barmherziger Vater, allmächtiger Gott: Komm in unsere Welt des Leids, der Schmerzen, der Verlassenheit.
Lass uns deinen Trost erfahren
- in Krankheit - wenn Ärzte ratlos sind, wenn Medikamente keine Wirkung mehr zeigen, wenn die Krankheit bedrohlich wird;
- in Ausweglosigkeit - wenn alles schon versucht wurde, wenn es an Ideen fehlt, wenn es kein Zurück mehr gibt;
- in Verzweiflung - wenn das Leben keinen Sinn mehr zu haben scheint, wenn niemand da ist, der helfen könnte, wenn ein Ziel fehlt;
- in Hoffnungslosigkeit - wenn es nichts mehr gibt, worauf man sich freuen kann, wenn alle Pläne zerschlagen sind, wenn Freundschaften zerbrochen sind;
- in Schwachheit - wenn die Kraft zum Durchhalten fehlt, wenn vieles nicht mehr gelingt, wenn auch kleine Wege zur Last werden;
- in Angst - wenn alles übermächtig erscheint, wenn die Begegnung mit anderen unmöglich zu sein scheint, wenn der Tod das Leben unmöglich macht.
Hilf uns erkennen, dass du uns nahe bist, bis in die tiefsten Tiefen menschlicher Existenz hinein. Erfülle uns mit der Gewissheit, dass du der Lebendige bist. Hilf uns durch alle Furcht hindurch zu einem hoffnungsvollen Leben, damit die Welt erfährt: du bist der Lebendige, der den Tod und alle Mächte in ihre Schranken weist.
Amen

V - Jes 54, 7-10

VI - Lk 22, 54-62

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Zuletzt überarbeitet: 27 Oktober 2018
© Copyright 1998-2018 by Martin Senftleben

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