das Kirchenjahr

Okuli

Konsequenz der Nachfolge*

Gebete

Die hier vorgelegten Gebete sind bereits in einem Gottesdienst gebetet worden. Nicht immer habe ich aktuelle und lokale Bezüge daraus entfernt. Daher ist es wichtig, sich vorab die Texte sorgfältig anzueignen und gegebenenfalls Anpassungen an die aktuelle Situation und die örtlichen Gegebenheiten vorzunehmen. Für den Gottesdienst (dazu gehören auch persönliche Andachten) dürfen die Gebete ohne vorherige Nachfrage genutzt werden. Jede andere Form der Nutzung setzt eine Rücksprache mit mir voraus.

Kollektengebete (Tagesgebete):

Herr Jesus Christus, der du unser Bruder geworden bist: du rufst uns in deine Nachfolge, dass wir tun, was uns von Gott aufgetragen ist. Dir verdanken wir unser Leben. Wir bitten dich: stärke unser Vertrauen in deine Güte und in deine Kraft, dass wir bereit sind, aufzugeben, was uns hindert, deinen Weg mit zu gehen. Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschst in Ewigkeit. Amen
oder
Gott, himmlischer Vater. Tu unsere Augen auf. Lass uns deine Herrlichkeit sehen, lass uns deine Gnade erfahren. Erfülle uns mit der Gewissheit, zu dir zu gehören, deine Kinder zu sein, ein Leib, der auf vielfältige Weise deinen Ruhm verkündigt. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der uns erlöst hat von unserem nichtigen Wandel durch sein teures Blut. Amen

I - Jer 20, 7-11a (11b-13)

Fürbittengebet:

Himmlischer Vater, du rufst uns in deine Nachfolge, du machst uns frei von unseren alten, nichtigen Wegen, damit wir heilig werden können, heilig durch deine Gnade. Dafür danken wir dir. Doch unsere Augen bleiben nicht auf dem Weg, wir sind oft abgelenkt und fühlen uns hingezogen dorthin, wo das Leben so leicht und unbeschwert zu sein scheint. Vergib uns, wenn wir deinen Ruf nicht hören, und lenke unsere Schritte zurück auf den Weg des Heils. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Da ist so viel Elend in der Welt, so viel Hunger und Not, so viel Verzweiflung angesichts von Naturkatastrophen. Mach diesem Elend ein Ende, lass uns den Ruf vernehmen, der uns auffordert, diesen Menschen zu helfen, ihnen Hoffnung zu geben, weil du uns Hoffnung geschenkt hast. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Da ist so viel politisches Kalkül in den Entscheidungen der Regierenden, so viel Entgegenkommen gegenüber den Starken und so wenig Aufmerksamkeit für die Schwachen, für die du dich stark gemacht hast durch deinen Sohn Jesus Christus. Lass uns auf ihrer Seite stehen, lass uns nicht nachgeben dem Druck der Mächtigen, auch wenn ihre Argumente einsichtig erscheinen, denn wir sind nicht durch Silber oder Gold, sondern durch sein teures Blut erlöst. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Da ist so viel Einsamkeit unter uns. Menschen, die niemand mehr haben will, für die wir Heime anstatt ein Zuhause anbieten. Hilf, lass uns die Einsamkeit erkennen, lass uns Gemeinschaft gründen, Gemeinschaft, die von deiner Gnade getragen wird. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Da ist so viel Krankheit und Gebrechlichkeit, so viel Verzweiflung und Todesangst, die uns lähmt, die uns das Leben nimmt, bevor es in dir seine Vollendung gefunden hat. Lass dein Heil kundwerden allen, die von Krankheit geplagt werden, Heil, das nicht nur die Seele wieder gesund macht, sondern auch den Körper; Heil, das vollendet, was bereits begonnen wurde. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Da ist so viel Kleinmut und Verzagtheit, so wenig Vertrauen und Hoffnung. Lass uns Dich wahrnehmen, mit den Augen unserer Herzen, lass uns deine Offenbarung erkennen und deine Gnade annehmen, damit wir nicht länger kleinmütig sein und verzagen müssen. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung, denn du bist der Erhabene, und doch so nah. Wir preisen dich mit allen Engeln und allen, die uns vorausgegangen sind in dein Reich. Dir sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit.
Amen

II - Lk 9, 57-62

III - Eph 5, 1-2(3-7)8-9

IV - 1. Kön 19, 1-8 (9-13a)

V - Lk 22, 47-53

VI - 1. Petr 1, (13-17) 18-21

Fürbittengebet:

Himmlischer Vater, du rufst uns in deine Nachfolge, du machst uns frei von unseren alten, nichtigen Wegen, damit wir heilig werden können, heilig durch deine Gnade. Dafür danken wir dir. Doch unsere Augen bleiben nicht auf dem Weg, wir sind oft abgelenkt und fühlen uns hingezogen dorthin, wo das Leben so leicht und unbeschwert zu sein scheint. Vergib uns, wenn wir deinen Ruf nicht hören, und lenke unsere Schritte wieder auf den Weg des Heils.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Elend in der Welt, so viel Hunger und Not, so viel Verzweiflung angesichts von Naturkatastrophen. Mach diesem Elend ein Ende, lass uns den Ruf vernehmen, der uns auffordert, diesen Menschen zu helfen, ihnen Hoffnung zu geben, weil du uns Hoffnung geschenkt hast.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel politisches Kalkül in den Entscheidungen der Regierenden, so viel Entgegenkommen gegenüber den Starken und so wenig Aufmerksamkeit für die Schwachen, für die du dich stark gemacht hast durch deinen Sohn Jesus Christus. Lass uns auf ihrer Seite stehen, lass uns nicht nachgeben dem Druck der Mächtigen, auch wenn ihre Argumente einsichtig erscheinen, denn wir sind nicht durch Silber oder Gold, sondern durch sein teures Blut erlöst.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Einsamkeit unter uns. Menschen, die niemanden mehr haben will, für die wir Heime anstatt ein Zuhause anbieten. Hilf, lass uns die Einsamkeit erkennen, lass uns Gemeinschaft gründen, Gemeinschaft, die von deiner Gnade getragen wird.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Krankheit und Gebrechlichkeit, so viel Verzweiflung und Todesangst, die uns lähmt, die uns das Leben nimmt, bevor es bei dir seine Vollendung gefunden hat. Lass dein Heil kundwerden allen, die von Krankheit geplagt werden, Heil, das nicht nur die Seele wieder gesund macht, sondern auch den Körper; Heil, das vollendet, was bereits begonnen wurde.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Kleinmut und Verzagtheit, so wenig Vertrauen und Hoffnung. Lass uns dich wahrnehmen, mit den Augen unserer Herzen, lass uns deine Offenbarung erkennen und deine Gnade annehmen, damit wir nicht länger kleinmütig sein und verzagen müssen.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung, denn du bist der Erhabene, und doch so nah. Wir preisen dich mit allen Engeln und allen, die uns vorausgegangen sind in dein Reich. Dir sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit.
Amen

M - Lk 12, 49-53
Joh 15, 18-21

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