das Kirchenjahr

Okuli

Konsequenz der Nachfolge*

Gebete

I - Jer 20, 7-11a (11b-13)

II - Lk 9, 57-62

III - Eph 5, 1-2(3-7)8-9

IV - 1. Kön 19, 1-8 (9-13a)

V - Lk 22, 47-53

VI - 1. Petr 1, (13-17) 18-21

Fürbittengebet:

Himmlischer Vater, du rufst uns in deine Nachfolge, du machst uns frei von unseren alten, nichtigen Wegen, damit wir heilig werden können, heilig durch deine Gnade. Dafür danken wir dir. Doch unsere Augen bleiben nicht auf dem Weg, wir sind oft abgelenkt und fühlen uns hingezogen dorthin, wo das Leben so leicht und unbeschwert zu sein scheint. Vergib uns, wenn wir deinen Ruf nicht hören, und lenke unsere Schritte wieder auf den Weg des Heils.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Elend in der Welt, so viel Hunger und Not, so viel Verzweiflung angesichts von Naturkatastrophen. Mach diesem Elend ein Ende, lass uns den Ruf vernehmen, der uns auffordert, diesen Menschen zu helfen, ihnen Hoffnung zu geben, weil du uns Hoffnung geschenkt hast.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel politisches Kalkül in den Entscheidungen der Regierenden, so viel Entgegenkommen gegenüber den Starken und so wenig Aufmerksamkeit für die Schwachen, für die du dich stark gemacht hast durch deinen Sohn Jesus Christus. Lass uns auf ihrer Seite stehen, lass uns nicht nachgeben dem Druck der Mächtigen, auch wenn ihre Argumente einsichtig erscheinen, denn wir sind nicht durch Silber oder Gold, sondern durch sein teures Blut erlöst.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Einsamkeit unter uns. Menschen, die niemanden mehr haben will, für die wir Heime anstatt ein Zuhause anbieten. Hilf, lass uns die Einsamkeit erkennen, lass uns Gemeinschaft gründen, Gemeinschaft, die von deiner Gnade getragen wird.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Krankheit und Gebrechlichkeit, so viel Verzweiflung und Todesangst, die uns lähmt, die uns das Leben nimmt, bevor es bei dir seine Vollendung gefunden hat. Lass dein Heil kundwerden allen, die von Krankheit geplagt werden, Heil, das nicht nur die Seele wieder gesund macht, sondern auch den Körper; Heil, das vollendet, was bereits begonnen wurde.
Heilig sollen wir sein, doch da ist so viel Kleinmut und Verzagtheit, so wenig Vertrauen und Hoffnung. Lass uns dich wahrnehmen, mit den Augen unserer Herzen, lass uns deine Offenbarung erkennen und deine Gnade annehmen, damit wir nicht länger kleinmütig sein und verzagen müssen.
Auf dich setzen wir unsere Hoffnung, denn du bist der Erhabene, und doch so nah. Wir preisen dich mit allen Engeln und allen, die uns vorausgegangen sind in dein Reich. Dir sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit.
Amen

M - Lk 12, 49-53
Joh 15, 18-21

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