das Kirchenjahr

9. Sonntag nach Trinitatis

Anvertraute Gaben

Proprium

Beschreibung:
Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese "Gaben" fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben.
Eingangsvotum:
Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben können nicht verloren gehen
Wochenspruch:
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12, 48b)
Wochenlied:
Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397)
Die Erde ist des Herrn. Geliehen ist der Stern (Westf-EG 677 / NB-EG 623 / KHW-/HN-EG 634)
Antiphon:
Herr, mein Gott, groß sind deine Wundern und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! (Ps 40, 6)
Halleluja-Vers:
Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; / und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der Herr sei hoch gelobt!(Ps 40, 17)
Bach-Kantaten:
BWV 94 - Was frag ich nach der Welt
BWV 105 - Herr, gehe nicht ins Gericht
BWV 168 - Tue Rechnung, Donnerwort
Liturgische Farbe:
grün

Biblische Texte (Perikopen)

Psalm:
63, 2-9
I:
Phil 3, (4b-6)7--14 - Epistel-Lesung - Predigttext
II:
Jer 1, 4-10 - AT-Lesung
III:
Mt 7, 24-27
IV:
Mt 25, 14-30
V:
1. Kön 3, 5-15(16-28)
VI:
Mt 13, 44-46 - Evangelium-Lesung
M:
Lk 16, 10-13