Auch wenn das Gedenken an Märtyrer in der evangelischen Kirche kaum eine Tradition hat (wobei man bedenken sollte, dass die
protestantische Kirche erst seit dem 16. Jahrhundert besteht und die Geschichte der Christenheit vor diesem Jahrhundert auch die Geschichte
der protestantischen Kirche ist - und in jener Zeit gab es natürlich eine lebendige Tradition des Märtyrergedenkens), so kann es doch sinnvoll sein, hin und
wieder ihrer zu gedenken, zumal manche Märtyrer in unserer jüngsten Vergangenheit gelebt haben. Zu denken wäre zum Beispiel an Dietrich
Bonhoeffer, Friedrich Weißler, Max Joseph Metzger oder Paul Richter, um nur einige zu nennen. In manchen Gemeinden mag sich die Begehung eines
Märtyrergedenktages daraus ergeben, dass z.B. die Kirche oder das Gemeindehaus nach einem Märtyrer oder einer Märtyrerin
benannt wurde.
In der weltweiten Kirche erleben wir, wie in manchen Ländern Christen systematisch wegen ihres Glaubens verfolgt werden, teilweise sogar wegen ihres
Glaubens getötet wurden. Auch ihnen kann solch ein Gedenktag gewidmet werden.
Wenn wir den Gedenktag eines Märtyrers/einer Märtyrerin feiern, dann tun wir dies, um von ihrem Vorbild im Glauben zu lernen.
Liturgische Farbe: Rot als Farbe des Blutes der Märtyrer
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